Pflege von Angehörigen
Dass jemand in der Familie bzw. im näheren persönlichen Umfeld pflegebedürftig wird, kann jeden treffen. Jederzeit.
In den meisten Fällen stehen die Angehörigen noch im Berufsleben und haben eine eigene Familie mit oder ohne Kinder. Auch hat jeder Pflegebedürftige seine eigene, ganz besondere Geschichte.
Das Thema »Pflegebedürftigkeit« wird von vielen Menschen verdrängt. Dabei können für diesen Fall Vorkehrungen getroffen werden, die Sicherheit schaffen.

Vorsorge der eigenen Pflegebedürftigkeit
Auch wenn wir uns gesund fühlen – über Folgendes sollte sich jeder schon heute Gedanken machen:
- Welche vertraute Person soll sich bei Eintritt der Pflegebedürftigkeit um die persönlichen bzw. geschäftlichen Belange kümmern?
- Wo sind Unterstützungen für Pflegepersonen bzw. für einzelne Pflegebedürftige zu erhalten?
- Wie soll die eintretende Pflegebedürftigkeit finanziert werden?
Die folgenden Informationen können in Form einer persönlichen Pflegeplanung bereits im Voraus gemeinsam vom Betreuer und der später zu pflegenden Person bearbeitet werden. Dies erleichtert dem Betreuer im Wesentlichen die Einleitung von Maßnahmen, zumal wenn es sich um den Partner oder die Kinder handelt.
Ist die Entscheidung für eine vertraute Person gefallen, sollte eine Vorsorgevollmacht zwischen dem zukünftigen Betreuer und der zukünftig zu betreuenden Person unterzeichnet werden. Außerdem sollte man rechtzeitig über eine Patientenverfügung nachdenken.
Näheres zur Vorsorge:
Weiterführende Links
Betreuungsrecht
- Internetadresse
- www.bmj.de
Vormundschaftsgericht
Amtsgericht Dresden
- Internetadresse
- www.justiz.sachsen.de
Leitfaden zu Betreuung und Vorsorge
Sächsisches Staatsministerium der Justiz:
Broschüre »Betreuung und
Vorsorge – Ein Leitfaden«
- Internetadresse
- www.justiz.sachsen.de
Wenn Pflege notwendig wird
Die Pflege eines nahen Angehörigen ist in der Regel mit persönlichen Einschnitten verbunden. Einerseits möchte man immer an der Seite der zu pflegenden Person sein. Andererseits sollte die eigene Familie, die eigenen persönlichen Kontakte und der Beruf nicht vernachlässigt werden. Das heißt – die Pflegepersonen, i.d.R. der Partner oder die Kinder, stecken in einem ganz großen Dilemma.
Dazu kommt, dass die Pflegepersonen oft keine Ausbildung bei der Pflege eines Menschen haben. Auch macht sich die Pflegebedürftigkeit auf Grund der verschiedensten Krankheitsbilder sehr unterschiedlich bemerkbar. Manchmal erfassen es die nächsten Angehörigen selbst erst sehr spät.
Wenn sich die Notwendigkeit der Pflege des Angehörigen bemerkbar macht, sollten der Hausarzt bzw. der behandelnde Spezialist und die Krankenkasse des Betroffenen erster Anlaufpunkt sein. Desweiteren gibt es, je nach Diagnose der Krankheit die zur Pflege geführt hat, unterschiedliche Selbsthilfegruppen. In diesen sind selber betroffene Pflegepersonen engagiert, die auf Grund ihrer ganz persönlichen Erfahrung ebenfalls helfend zur Seite stehen können.
Näheres zur Pflege von Angehörigen:
Weiterführende Links
Hilfe bei Pflegebedürftigkeit
- Internetadresse
- www.dresden.de
Selbsthilfegruppen
- Internetadresse
- www.dresden.de/selbsthilfe
Liste der Altenheime in Dresden
- Internetadresse
- www.pflegenetz.sachsen.de
Familienratgeber
Der Familienratgeber der Aktion Mensch ist die Plattform für Familien, Menschen mit Behinderungen, ihre Angehörigen und die sie betreuenden Stellen.
- Internetadresse
- www.familienratgeber.de
